Aus der Praxis:
Eine Teilnehmerin stellt sich vor
Unsere Teilnehmerin, Frau J. Mykhalchyshyna, ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie viel Mut und Durchhaltevermögen es braucht, um in einem neuen Land beruflich Fuß zu fassen. Vor vier Jahren kam sie aus der Ukraine nach Deutschland. Im Gepäck ihr Bachelorabschluss im Bereich Marketing sowie wertvolle Berufserfahrung aus ihrer Tätigkeit in einer Bank. Dort arbeitete sie an der Schnittstelle zwischen Gründern und der Buchhaltung und brachte bereits ein hohes Maß an Fachwissen und Verantwortungsbewusstsein mit.
In Deutschland erwarb sie zusätzlich das B2-Sprachzertifikat in Deutsch. Dennoch musste sie erfahren, dass diese Qualifikationen allein nicht ausreichen, um hier im Bankwesen zu arbeiten. Nach einem Beratungsgespräch mit ihrem Sachbearbeiter im Jobcenter entschied sie sich deshalb bewusst für einen beruflichen Neuanfang und begann die Weiterbildung zur Alltagsbegleiterin nach §53b.
Seit August 2025 ist Frau Mykhalchyshyna nun Teilnehmerin im FachWerk. Anfangs hatte sie noch Zweifel, ob sie den Anforderungen gerecht werden würde. Diese Unsicherheiten legten sich jedoch schnell. "Besonders die angenehme Lernatmosphäre und die individuelle Betreuung machen den Einstieg leicht", wie sie selbst berichtet. "Die Dozentin [Frau Ramona Jansie-Pater] geht gezielt auf jede einzelne Person ein und vermittelt die Inhalte mit einer ganz eigenen, sehr verständlichen Art – gerade auch in Situationen, in denen Sprache eine zusätzliche Herausforderung darstellt."
Der bisherige Erfolg spricht für sich: Ihre Zwischenprüfung hat sie fehlerfrei bestanden. Für sie ein wichtiger Meilenstein und eine Bestätigung dafür, dass sie die richtige Entscheidung getroffen hat.
Ihr klares Ziel ist es nun, nach der Abschlussprüfung und dem verpflichtenden Praktikum eine gute Stelle zu finden und langfristig in diesem Beruf anzukommen. Wir freuen uns sehr, sie auf diesem Weg begleiten zu dürfen, und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg.